Raucherhusten - ein Leiden mit schwerwiegenden Folgen

Langjähriges Rauchen oder Passiv-Rauchen hat viele negative Auswirkungen auf die Gesundheit. Zu den gravierendsten Folgen zählt der sogenannte Raucherhusten, der sich vor allem nachts und morgens durch Auswurf aufgrund der hartnäckigen Verschleimung bemerkbar macht. Gleich zu Anfang muss ich dir mitteilen, dass "aufhören zu rauchen" die beste Lösung für deine Gesundheit darstellt. Da die Symptome des Raucherhusten ebenfalls auf schwerwiegende Lungenkrankheiten hindeuten können, sollte eine sofortige therapeutische Behandlung erfolgen. Für die empfindlichen Strukturen der Lunge ist Zigaretten- und Zigarrenrauch extrem schädlich. Um sich vor den eindringenden Schadstoffen zu schützen, bilden die Bronchien vermehrt Schleim. Der Abtransport des Sekrets erfolgt normalerweise mit Hilfe von Flimmerhärchen, die sich in den Bronchien befinden. Durch dauerhaftes Rauchen sind diese jedoch geschädigt und können ihre Funktion nur noch eingeschränkt erfüllen. Deshalb leidest du als Raucher morgens oft an quälenden Hustenattacken mit Auswurf. 

Wodurch entstehen die morgendlichen Hustenattacken?

Mann mit RaucherhustenDer Raucherhusten ist ein sicheres Zeichen dafür, dass die Selbstreinigungskräfte der Lunge überfordert sind. Wenn du seit längerem unter hartnäckigem Raucherhusten leidest, haben Giftstoffe des Zigarettenrauchs bereits größere Schäden in deiner Lunge angerichtet. Durch die aggressiven Inhaltsstoffe des Zigarettenrauchs entstehen Strukturschäden an den Flimmerhärchen der Bronchien. Der zerstörerische Prozess setzt sich schleichend fort und führt zu chronischen Lungenkrankheiten. Wenn du beim Husten braunen Schleim bemerkst, ist die Verschmutzung des Bronchialsystems bereits weit fortgeschritten. Dennoch unterschätzen viele Raucher die Folgen dieser Entwicklung. Dabei entstehen aus dem Raucherhusten auch Krankheiten wie eine chronische Bronchitis, eine Raucherlunge und die chronisch obstruktive Lungenkrankheit (COPD), die mit einer Verengung der Bronchien einhergeht, was zu Kurzatmigkeit und Atemnot führt.

Welche Symptome verursacht Raucherhusten?

Zu den typischen Symptomen des Raucherhustens zählt der heftige Hustenreiz, der meist nachts und in den Morgenstunden auftritt. Zunächst musst du nur bei stärkeren Anstrengungen husten. Im späteren Krankheitsverlauf, wenn der Reinigungsmechanismus der Atemwege immer mehr beeinträchtigt ist, kommt es auch zu länger anhaltenden Hustenattacken. Diese Symptome des Raucherhustens solltest du jedoch nicht unterschätzen, da sie unbehandelt zu irreparablen Schäden der Lunge führen können. Zu den ersten Anzeichen einer Lungenerkrankung zählen neben chronischem Husten auch eine scheinbar grundlos auftretende Kurzatmigkeit sowie rasselnde und pfeifende Geräusche beim Ausatmen.

Wenn du täglich mehrere Zigaretten rauchst, erhöhen sich Blutdruck und Puls, während gleichzeitig der Sauerstoffgehalt im Blut sinkt und der Kreislauf geschwächt wird. Es kommt zu entzündlichen Prozessen in der Lunge und daraus entsteht chronischer Raucherhusten. Die Symptome spürst du vor allem morgens wenn der zähe Schleim, der sich nachts in den Bronchien angesammelt hat, abgehustet wird. Meist bemerkst du beim Raucherhusten einen zähen Ausfluss in bräunlicher Verfärbung. Zwar gilt Raucherhusten in der Medizin nicht als eigenständiges Krankheitsbild, sondern bezeichnet die speziellen Symptome, die durch längerfristigen Zigarettenkonsum entstehen und auf eine schwere Lungenerkrankung hinweisen. 

Die chronisch-obstruktive Bronchitis sowie das Lungenemphysem zählen zu den typischen Raucherkrankheiten und werden dem Krankheitsbild der COPD zugeordnet. Die COPD ist eine unheilbare Atemwegserkrankung, die sich aus einem zunächst harmlos scheinenden Raucherhusten schleichend entwickelt und zu einer Zerstörung der Atemwege und in Folge zu einer verkürzten Lebenserwartung führt. Starke Raucher leiden bereits nach wenigen Jahren unter den unangenehmen Husten-Symptomen, die sich bei fortgesetzten Zigarettenkonsum weiter verstärken und schließlich unabhängig von der Anzahl der gerauchten Zigaretten auftreten.

Aufgrund des schleichenden Krankheitsverlaufs unterschätzen viele Raucher immer noch die gesundheitlichen Gefahren und arrangieren sich mit dem quälenden Raucherhusten. Durch eine frühe Diagnose und dem rechtzeitigen Aufhören mit dem Rauchen kann du eine schwerwiegende chronische Erkrankung vermeiden! Das Ignorieren der Symptome des Raucherhusten hat jedoch fatale Folgen für deine Gesundheit. Während die Schäden, die durch Zigaretten-Giftstoffe verursacht werden, am Anfang noch reparabel sind kann eine chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) nicht mehr geheilt werden. Es lohnt sich deshalb, rechtzeitig mit dem Rauchen aufzuhören!

Die Folgen von jahrelangem Rauchen

Die Folgen vom Rauchen sind gravierend. Mit jeder Zigarette gelangt eine Mischung aus mehr als 12.000 chemischen Giftstoffen in die Atemwege, darunter sind circa 2.000 giftige Schadstoffe. Diese Giftstoffe verursachen Schäden in den Bronchien und setzen entzündliche Umbauprozesse in der Lunge in Gang. Durch die im Zigarettenrauch enthaltenen Giftstoffe wird das Reinigungssystem der Lunge geschädigt. Die Aufgabe der feinen Flimmerhärchen besteht im Abtransport aller in die Lunge eindringender Schadstoffe. Zu diesem Zweck sind die Atemwege mit einem dünnen Schleimfilm ausgestattet. Durch das Rauchen steigt die Anzahl der eindringenden Giftstoffe allerdings über das normale Höchstmaß an. Die Schleimhäute müssen immer mehr Sekret produzieren und schwellen an. Das vermehrte Sekret reizt die Atemwege und muss deshalb regelmäßig abgehustet werden. Dadurch entsteht Raucherhusten. 

Langzeitschäden und Folgeerkrankungen vermeiden

Zu den Langzeitfolgen eines regelmäßigen Zigarettenkonsums zählen neben dem Raucherhusten chronische Lungenerkrankungen, wie die COPD. Die typischen Anzeichen der unheilbaren Lungenkrankheit bestehen in Hustenreiz, Kurzatmigkeit und Atemnot. Wenn du morgens extrem viel hustest, Schleim ins Waschbecken spuckst und bereits beim langsamen Gehen Luftnot bekommst, leidest du womöglich unter einer COPD. Diese Krankheit entsteht, wenn dein Lungengewebes von den Schadstoffen der Zigaretten angegriffen und nach und nach zerstört wird.

Die Flimmerhärchen sind durch ihre Beschädigung dann nicht mehr in der Lage, die Giftstoffe abzutransportieren. Dadurch kommt es vermehrt zu Entzündungen der Bronchien und in Folge zu einer chronischen Bronchitis. Inzwischen zählt die COPD neben Diabetes und Herz-/Kreislauferkrankungen zu den Volkskrankheiten, unter denen in Deutschland circa sechs Millionen Patienten leiden. Dabei ist die Ursache einer COPD eindeutig: 9 von 10 Betroffenen sind Raucher oder haben früher geraucht. Eine COPD entsteht meist nach langjährigem Zigarettenkonsum und wird oft erst im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert, da die meisten Raucher nicht rechtzeitig zum Arzt gehen sondern sich mit den Symptomen arrangieren. 

Wenn du mit dem Rauchen aufhörst, kannst du deine Lunge vor dieser schwerwiegenden und unheilbaren Krankheit schützen! Bei einer COPD kommt es häufig zu weiteren schweren Folgeerkrankungen wie Diabetes, Osteoporose und Herzkrankheiten. Durch einen konsequenten Rauchstopp kannst du diese gefährliche Entwicklung aufhalten und der Entstehung chronischer Krankheiten vorbeugen. Wenn du Raucher bist und eines diese Symptome bei dir feststellt, solltest du umgehend einen Arzt aufsuchen. Ob du am Raucherhusten oder bereits an einer COPD leidest, kann ein Lungenfacharzt durch einen Lungenfunktionstest feststellen. Für die Gesundung ist eine Rauchentwöhnung zwingend notwendig! Fachärzte empfehlen Rauchern, die Funktionsfähigkeit der Lunge regelmäßig überprüfen zu lassen, um mögliche Beeinträchtigungen rechtzeitig festzustellen.

Welche Mittel helfen gegen Raucherhusten?

Wenn du mit dem Rauchen aufhörst, spürst du bereits nach wenigen Tagen eine Verbesserung deines Gesundheitszustands. Du fühlst dich wohler, dein Kreislauf stabilisiert sich, Puls und Blutdruck sinken und die Durchblutung steigt. Das Hautbild verbessert sich und deine Haut sieht wieder frisch und rosig aus. Nach einigen Wochen ohne Zigarettenkonsum lassen Raucherhusten und Verschleimung nach und das morgendliche Abhusten fällt dir leichter. Wenn du das Rauchen schon bei den ersten Anzeichen von Raucherhusten einstellst, schützt du deinen Körper vor negativen Auswirkungen und beugst der Entstehung chronischer Lungenkrankheiten vor.

Für eine erfolgreiche Behandlung des Raucherhustens ist ein Rauch-Stopp die wichtigste Voraussetzung. Nach der ärztlichen Diagnose solltest du sofort mit der Zigaretten-Entwöhnung beginnen. Die Symptome einer COPD lassen sich später nur noch mit starken Medikamenten, die zudem unangenehme Nebenwirkungen verursachen, bekämpfen. Bei Lungenkrankheiten werden von Ärzten vielfach sogenannte Bronchodilatatoren eingesetzt, die Atemwege weiten und dadurch die Atemnot lindern sollen. Dabei werden auch kortisonhaltige Medikamente eingesetzt, die entzündungshemmend wirken und das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen sollen. Bakterielle Infektionen erfordern zudem den Einsatz von Antibiotika. 

Heute gibt es eine einfache Methode, um in 3 Schritten zum Nichtraucher zu werden. Der erste Schritt besteht in der Vorbereitung, während der du dich mental auf deinen neuen Lebensabschnitt vorbereiten kannst. Dadurch wirst du problemlos und stressfrei zum Nichtraucher. Im 2. Schritt erfährst du, wie du mit dem Rauchen aufhören und Rückfälle vermeiden kannst. Danach lernst du, mit Unterstützung die notwendigen Schritte zu unternehmen, um mit dem Rauchen aufzuhören und auch zukünftig rauchfrei zu bleiben. Nach der Entwöhnung vom Rauchen wirst du dich wesentlich besser fühlen als vorher. Du bekommst besser Luft und förderst deine Gesundheit. Als Nichtraucher sparst du außerdem viel Geld und lebst länger. Die Entscheidung mit dem Rauchen aufzuhören stellt eine wichtige Änderung dar, mit der du dein Leben nachhaltig verbessern wirst.


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